ALBERTO LARES
Geboren am 19.Juli 1954 in Caracas/Venezuela -

lebt seit 1977 in Köln.

Kunststudium an der  "Kunsthochschule Christobal Rojas"

Caracas/Venezuela von 1969 bis 1974.

Vor mehr als 15 Jahren kam der 1954 in Venezuela geborene ALBERTO LARES nach Europa. Nach einer Odyssee durch mehrere europäische Länder und Städte kam er nach Köln und blieb. Seit 1987 hat er sein Atelier im Kunsthaus Rhenania.

Ich verarbeite Themen meines Landes und der dritten Welt. Das Sujet bilden Menschengruppen; Tiere sind stets Bestandteil dieser Gruppen.

             
Bei meinen, mit Acryl gemalten Bildern, verzichte ich auf jegliches rechteckige Bildformat. Diese Bilder sind zugleich vieleckige Installationen, die die architektonische Situation des Innenraumes nachhaltig verändern. Wo immer eine Bildinstallation montiert wird, kommt es zu einer Aufhebung der Wirkung des rechten Winkels, der zuvor die räumliche Situation bestimmte.

Ich produziere also - was nicht viele Maler tun - den physischen räumlichen Kontext meiner Bilder gleich mit. Ich bin Produzent des Ortes meiner Malerei. Der Ort meiner Bilder sind stets Raumsituationen, die aus dem Pentagramm abgeleitet sind. Bewusst oder unbewusst erreiche ich, dass ich die organisch wirkenden Menschengruppen der rechtwinkligen und daher toten Architektur - wie man sie überall findet - entziehe. Organisch heißt aber nicht harmonisch - Menschen und Tiere sind Beisammen. Alle stehen in einer konkreten Beziehung zueinander. Niemand ist anonym.

           
Aber offenbar sind diese, immer wieder neu variierten Ensembles von einer Ambivalenz, wonach die Menschen zwar zusammen spielen, doch ist Ihnen auch das Spiel nicht fremd, dass - " den letzten die Hunde beißen ".